1. Herren mit Kantersieg gegen Verbandsliga-Absteiger Gütersloh

14.10.2017 13:10 von Marcel Tesch

TuS Brake - HSG Gütersloh 37:18 (20:11). Unser TuS kam vom Anpfiff weg gut in das Spiel. Schnell stellte sich die HSG Gütersloh als Kanonenfutter heraus. Dann verletzte sich auch noch der bis zum dem Zeitpunkt gefährlichste Gütersloher Rückraumspieler. Brake konnte über das komplette Spiel locker durchwechseln und erzielte reichlich Tore aus dem Tempospiel heraus. Am Ende ein überlegener Sieg gegen völlig überforderte Gütersloher.

 

Neue Westfälische Bielefeld vom 09.10.2017

TuS Brake - HSG Gütersloh 37:18 (20:11). "Es war ein Aufbaugegner für Marius Tiemann, der zum ersten Mal nach seinem Bänderriss wieder gespielt hat", kommentierte Brake-Coach Max Rittersberger die einseitige Veranstaltung. 5:1, 10:3, 15:6 - schon diese Zwischenstände ließen keine Zweifel aufkommen, wer gewinnen würde. "Was mich besonders freut", so verkündete Rittersberger, "ist, dass die Mannschaft bis zum Schluss konsequent gespielt hat." Brake stand wie immer gut in der Abwehr. Der Trainer verteilte die Spielanteile gleichmäßig über seinen gesamten Kader. Mit der ersten und zweiten Welle möbelten die Braker ihr Torkonto, das ohnehin schon ordentlich war, weiter auf. "Jetzt freuen wir uns auf das Highlight am kommenden Wochenende gegen Bad Oeynhausen", wies Rittersberger auf das anstehende Spitzenspiel hin. Brake: Lyschik; Welge (3), L. Merschieve (4), Poppe, Bartczak, Werner (6), Lange (1), Johannmeier (7), M. Merschieve (1), Lause (5), Ober, M. Tiemann (3), Schulze (7/3). 

 

Westfalenblatt Bielefeld vom 09.10.2017

TuS Brake – HSG Gütersloh 37:18 (20:11). »Zum ersten Mal, seit ich Trainer in Brake bin, hat die Mannschaft konsequent bis zur 60. Minute ihren Stiefel ordentlich runtergespielt und einen Gegner auf immer größeren Abstand gehalten«, frohlockte Hartmut »Max« Rittersberger ob der »neuen Qualität.« Nach einem 5:1-Blitzstart (9.) kamen die konterstarken Braker richtig ins Rollen, bestraften das marode Umschaltspiel der HSG und stellten über 10:3 (15.) und 15:6 (22.) frühzeitig eine Vorentscheidung her. In der zweiten Hälfte ließ der TuS Brake bloß fünf Feldtore des limitierten Tabellenletzten zu, der nach der Schulterverletzung des früheren TSG-ers Justus Giersch überhaupt keinen Druck mehr aus dem Rückraum entfachte. »Unsere Deckung ist aktuell stärker als das Positionsspiel im Angriff«, so Rittersberger, der viel rotierte und Marius Tiemann ein entspanntes Comeback nach Verletzungspause ermöglichte. Der TuS Brake bleibt als einzige Mannschaft der Handball-Landesliga ungeschlagen.TuS Brake: Lyschik – Welge (3), Merschieve (4), Poppe, Bartczak, L. Werner (6), Lange (1), Johannmeier (7), M. Merschieve (1), Lause (5), Ober, Tiemann (3), Schulze (7/3).

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